Transformation der Stallscheune
Der Umbau der ehemaligen Stallscheune (erbaut ca. 1934) startete im Spätherbst 2018 und dauerte bis Anfang 2020. Die Planung und Transformation lag in den Händen des aus Münster (VS) stammenden Architekten Roman Hutter. Dieser legte zusammen mit der Bauherrschaft grossen Wert darauf, dem Wesen des alten Gebäudes mit dem notwendigen Mass an Bescheidenheit zu begegnen. Das historische Volumen der alten Stallscheune blieb von aussen nahezu integral erhalten, indem die Eingriffe auf ein Minimum beschränkt wurden.
Im Inneren wurde eine eigenständige, moderne Wohnstruktur in der ehemaligen Scheune eingefügt, während der ursprüngliche untere Stallbereich als Keller und Abstellraum dient. Dem Haus-in-Haus-Konzept lag ein sorgsamer und respektvoller Umgang mit der bestehenden Substanz zu Grunde. Die Raumstruktur der Wohneinheit folgt den Gegebenheiten des Bestandes und verzichtet dabei bewusst auf gestalterische Übertreibungen. Durch Rücksprünge der inneren Fassade werden Zwischenräume gebildet, durch die die alten Blockwände erlebbar bleiben. Diese reichen wie der Essraum bis unter das mit Lärchenschindeln eingedeckte Dach und vermitteln damit eine räumliche Grosszügigkeit.
Planung und Ausführung:
Auszeichnungen:
- Prix Lignum 2021 (Bronze in der Region Mitte, zur Publikation)
- Best Architects 2022 (Silber in der Kategorie "Umbauten & Erweiterungen, zum Award)
Vor und während dem Umbau
Bilder des Bestands und während der Umbauphase
Nach dem Umbau
Bilder des fertiggestellten Bauprojekts
Reportagen
Es sind mehrere Berichte über unser Ferienhaus in Fachzeitschriften und Magazinen erschienen.
Hauseigentümer (Zweiter Frühling, 2023)
docs/hev_230413_holzbau_wallis_lignum_meuter.pdf
